Irre Nächte in Mittelfranken 2026

Irre Nächte in Mittelfranken 2026

Psychiatrie im Film mit anschließender Gesprächsrunde

Vom 13. April bis 4. Mai 2026 laden die Bezirkskliniken Mittelfranken, der Krisendienst Mittelfranken und die Sozialpsychiatrischen Dienste erneut zu den „Irren Nächten in Mittelfranken“ ein. An insgesamt 13 Veranstaltungsorten wird in diesem Jahr der Film „HOW TO BE NORMAL… und der Versuch, sich selbst zu verstehen“ gezeigt – ein eindrucksvolles Kinoerlebnis, das sich sensibel und zugleich eindringlich mit psychischer Gesundheit auseinandersetzt.

Vorführung in Erlangen
Die Filmvorführung in Erlangen findet am 22. April 2026 um 17:30 Uhr im E-Werk Kino statt. Im Anschluss sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, an einer offenen Gesprächsrunde teilzunehmen.

Mit dabei sind:

  • Janina Storch (Psychologische Psychotherapeutin, Klinikum am Europakanal)
  • Lutz Marx (Sozialpsychiatrischer Dienst | Caritas Erlangen)
  • Victoria Hössel (Krisendienst Mittelfranken)


Die Expertinnen und Experten greifen zentrale Themen des Films auf, geben fachliche Einblicke und stehen für Fragen und den gemeinsamen Austausch zur Verfügung.

Über den Film
Mit ihrer Welt stimmt etwas nicht – oder vielleicht doch mit Pia? Regisseur Florian Pochlatko erzählt in seinem Debütfilm von der Rückkehr einer jungen Frau in den Alltag nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie. Der Film feierte 2025 seine Premiere auf der Berlinale und überzeugt durch eine besondere Bildsprache sowie eine feinfühlige, zugleich herausfordernde Erzählweise.

Im Mittelpunkt steht Pia, die nach ihrer Entlassung zurück ins Elternhaus zieht. Doch statt Stabilität erlebt sie dort Überforderung, Missverständnisse und wachsende Entfremdung. Zwischen Erwartungen von außen und innerem Erleben gerät ihre Wirklichkeit zunehmend ins Wanken. Der Film stellt dabei grundlegende Fragen: Was bedeutet „normal“? Wer definiert das? Und wie gehen wir als Gesellschaft mit psychischer Vielfalt um?

Über die Veranstaltungsreihe
Die „Irren Nächte in Mittelfranken“ setzen ein wichtiges Zeichen für Aufklärung und Entstigmatisierung. Psychische Erkrankungen betreffen viele Menschen – direkt oder indirekt. Dennoch sind sie häufig noch mit Vorurteilen behaftet.

Die Filmreihe möchte dazu beitragen, Berührungsängste abzubauen, Verständnis zu fördern und den offenen Dialog zu stärken. Die anschließenden Gesprächsrunden bieten Raum für Austausch, Perspektivwechsel und persönliche Fragen.

Eintritt und weitere Informationen
Der Eintritt ist frei, eine Reservierung ist nicht möglich.

Die Caritas Erlangen lädt herzlich dazu ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam ein Zeichen für mehr Offenheit und Verständnis im Umgang mit psychischer Gesundheit zu setzen.




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