„Da kann ja jeder kommen. Caritas öffnet Türen.“
Mit einem feierlichen Sammlungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Bonifaz hat der Caritasverband für die Stadt Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt/Aisch e.V. am Sonntag, dem 28. September 2025, die diesjährige Herbstsammlung eröffnet. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher erlebten einen festlichen Gottesdienst mit Kommunion, der in der direkt neben der Caritas-Geschäftsstelle gelegenen Kirche St. Bonifaz stattfand und damit ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit der Arbeit des Verbandes setzte.
Mitarbeitende gestalten Gottesdienst aktiv mit
Durch die aktive Mitgestaltung der Mitarbeitenden wurde der Gottesdienst besonders lebendig, informativ und kurzweilig. In kurzen „Blitzlichtern” gaben sie Einblicke in ihre Einrichtungen und Arbeitsbereiche:
- Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung
- Ambulanter Pflegedienst
- Sozialpsychiatrischer Dienst
- Treff | Caritec
- Allgemeine Soziale Beratung und Schuldnerberatung
Ein zentrales Symbol begleitete die Beiträge: eine große rote Tür, durch die die Mitarbeitenden beim Vortragen ihrer Einblicke schritten. Sie machte sichtbar, wofür die Caritas steht – allen Menschen offen und respektvoll zu begegnen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Lebenslage – und setzte das Motto der diesjährigen Sammlung „Caritas öffnet Türen“ eindrucksvoll in Szene.
Predigt und Botschaft
In seiner Predigt griff Pfarrer Reinwald biblische Gleichnisse auf und spannte den Bogen zur Tagespolitik. Er betonte, dass viele Menschen täglich ihren Beitrag zu einer funktionierenden Gesellschaft leisten und machte deutlich, wie die Arbeit der Caritas diesen Einsatz unterstützt und sichtbar macht.
Bedeutung der Herbstsammlung
Peter Reil, geschäftsführender Vorstand, fasste die Rolle der Caritas wie folgt zusammen: „Seit 1972 verrichten wir unsere Arbeit für Menschen jeden Alters, jeder Herkunft und Lebenslage. Mit unseren Diensten unterstützen wir jährlich weit über 5.000 Bürgerinnen und Bürger. Über 300 Mitarbeitende geben täglich ihr Bestes, um denjenigen, die durch unsere Türen schreiten, eine Last zu nehmen. Doch Krisen, steigende Belastungen und knapper werdende Mittel machen die Herbstsammlung besonders wichtig, damit wir unsere Einrichtungen weiterhin kostendeckend betreiben können.“
Verena Zepter, Leiterin der Allgemeinen Sozialen Beratung und Schuldenberatung, betonte die Bedeutung der offenen Tür als Symbol: „Ein Leuchtturm ändert den Sturm nicht – aber er hilft, sich im Sturm zu orientieren. So ist die Allgemeine Soziale Beratung: Sie kann Probleme nicht für Menschen lösen, aber sie zeigt Wege, gibt Halt und macht Mut. Wenn das Leben aus den Fugen gerät – durch Geldsorgen, Krankheit oder andere Belastungen – sind wir ein verlässlicher Punkt, der Orientierung gibt. Wir hören zu, ordnen, klären, helfen und begleiten – offen, menschlich und auf Augenhöhe.“
Zepter hob hervor, dass die Caritas in Erlangen seit über 50 Jahren ein Ort ist, an dem Menschen gesehen werden, Hilfe ankommt und Würde bewahrt bleibt. Sie rief dazu auf, die Caritas auch weiterhin zu unterstützen, damit Menschen in Not auch in Zukunft Orientierung, Halt und konkrete Hilfe erhalten können.

Dank und Ausblick
Der Caritasverband bedankt sich bei allen Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Unterstützern für ihr Engagement. Auch in Zukunft wird die Caritas nah am Menschen bleiben, Orientierung geben, Mut machen und dort helfen, wo andere wegsehen – mit Herz, Fachlichkeit und klaren Werten.
Start der Sammlung
Mit dem Gottesdienst wurde die Herbstsammlung offiziell eröffnet. In den kommenden Wochen werden in vielen Pfarreien Ehrenamtliche von Tür zu Tür gehen oder Spendenaufrufe verteilen. Die Erlöse fließen direkt in die soziale Arbeit der Caritas in Stadt und Landkreis.