Pflegebedürftigkeit
Pflegebedürftig zu werden kann jeden treffen - im Alter, aber auch schon in jungen Jahren, zum Beispiel durch einen Unfall.

Pflegebedürftig ist laut Gesetz eine Person, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten aufweist und deshalb der Hilfe durch andere bedarf. Es muss sich um eine Person handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbstständig kompensieren oder bewältigen kann. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens 6 Monate, bestehen.

Um Leistungen der Pflegekasse beziehen zu können, muss die Pflegebedürftigkeit vorliegen. Hierzu begutachtet ein Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK), auf Antrag bei der zuständigen Pflegekasse, den Hilfebedürftigen anhand festgelegter Kriterien. Daraufhin trifft die Pflegekasse die Entscheidung über das Vorliegen der Pflegebedürftigkeit und eines Pflegegrades unter maßgeblicher Berücksichtigung des MDK-Gutachtens. 

Welcher Pflegegrad in Betracht kommt, welche Pflegehilfsmittel gebraucht werden, wie die Pflege zu Hause organisiert werden kann, ist also von der Begutachtucaritas amb pflege bild flyerng des MDK-Mitarbeiters mitabhängig. Es empfiehlt sich daher, auf die Begutachtung besonders vorbereitet zu sein. Von wesentlichem Vorteil ist, wenn ein Angehöriger oder eine Pflegekraft während des MDK-Besuchs anwesend ist und etwas über den Pflegebedürftigen mitteilen darf.

Ist man mit dem Bescheid der Pflegekasse über das Nicht-Vorliegen der Pflegebedürftigkeit oder mit einem bestimmten Pflegegrad nicht einverstanden, kann Widerspruch bei der Pflegekasse eingelegt werden. Genaue Informationen für das weitere Vorgehen in dieser Situation hält jeder unserer Pflegedienste für Sie bereit.