CaritasBox: Drucken.Sammeln.Helfen.
Ein großer Dank an den damaligen Herrn Umweltminister Schnappauf und Herrn Innenminister Herrmann, dass sie eigens zur Eröffnung der Aktion 2005 nach Erlangen gekommen sind. Der damalige Geschäftsführer Johann Brandt, Initiator der Aktion für Deutschland, freut sich besonders über den erfolgreichen Start. 
presse1v.l.n.r.: damaliger Caritas Geschäftsführer Herr Brandt, Staatsminister Dr. Schnappauf, MdL Joachim Herrmann vor dem Eingang der Erlanger Caritas
 

Aus der Presse

Fränkischer Tag, Regionalausgabe für Erlangen, Herzogenaurach und Höchstadt

Erscheinungsdatum des Fränkischen Tag: 8. Juni 2005
Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion Herzogenaurach, Herrn Panzer
 

Doppelt Farbe bekennen - Caritas sammelt leere Tintenpatronen und Toner

 

ERLANGEN-HÖCHSTADT. „Aus leer mach mehr!“ Der bayerische Umweltminister Werner Schnappauf gab den Startschuss für eine Aktion der Caritas. Leere Tintenpatronen und Toner werden im Rahmen eines neuen Sozial- und Ökoprojektes gesammelt, um gleich zwei Ziele zu verfolgen.

von Michael Busch

Erstens soll die Natur nachhaltig entlastet werden. 15 Millionen dieser Kartuschen belasten jährlich alleine die bayerische Abfallwirtschaft.

Durch die Sammlung soll aber auch Menschen in Not geholfen werden. Die Caritas arbeitet mit der Firma Adler GmbH zusammen. Diese zahlt pro abgeholten Behälter eine Summe, die zur Unterstützung von Menschen in Not genutzt wird.

Der Staatsminister begrüßte das Projekt. „Mit dieser Aktion verwirklichen Sie das Leitbild der Nachhaltigkeit in der Abfallwirtschaft in vorbildlicher Weise“, so Schnappauf. Mit dieser Idee werde die Weiterentwicklung der bayerischen Abfallwirtschaft verdeutlicht.

Es findet ein Paradigmenwechsel im Umweltschutz statt. In den 70er und 80er Jahren galt der Schwerpunkt beim Umweltschutz in der Reparatur bereits begangener Schädigungen. Seit den 90ern gewinnt die Vorsorge an Gewicht.

Die Zahlen zeigen seiner Ansicht nach den Erfolg. Die Wertstoffmenge pro Einwohner hat sich seit 1990 verdreifacht, von 116 auf 322 Kilogramm. Die Restmüllmenge wurde mehr als halbiert und beträgt zurzeit 2,3 Millionen Tonnen.

Die vermeintlich kleinen Patronen werden unnötigerweise viel zu schnell weggeschmissen. In der Regel können diese fünf- bis 15-mal wiederbefüllt werden, und das fast ohne Qualitätseinbußen bei wesentlich geringeren Kosten gegenüber der Neuware.

Der Minister machte weiter Werbung für die Rückgabe: „Die Kostenersparnis beim Kauf liegt bei zehn bis 20 Prozent, teilweise bis zu 35 Prozent.“ Die Caritas helfe notwendige ökonomische und ökologisch effiziente Entsorgungsstrukturen unbürokratisch aufzubauen.

Spezielle Plakate weisen auf die Sammlung hin.

Bilder: Michael Busch

 

Die Sammelkartons sind enthüllt!

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v.l.n.r.: Hr. MdL Joachim Herrmann, Staatsminister Dr. Schnappauf, OBM Dr. Balleis, Caritas-Geschäftsführer Hr. Brandt

 

Wir freuen uns!

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v.l.n.r.: OBM Dr. Balleis, Staatsminister Dr. Schnappauf, Caritas-Geschäftsführer Hr. Brandt

 

Aus unseren Caritas-News:

Aktion durch Staatsminister Dr. Werner Schnappauf in Erlangen eröffnet

Am 6. Juni um 11.30 Uhr war es soweit.

Herr Staatsminister Dr. Werner Schnappauf, zuständig für Umwelt und Naturschutz in Bayern, ließ es sich nicht nehmen die Aktion "Aus leer mach mehr" direkt in Erlangen zu eröffnen.

In seiner Rede ging Dr. Schnappauf auf die Ziele der Staatsregierung ein, die eine völlige Vermeidung von Restmüll zum Inhalt habe.

Eine solche Aktion, wie sie hier in Erlangen ihren Anfang nehme, sei ein weiterer Baustein dieses Ziel zu erreichen. Es gibt so, wie er es formulierte: eine "win-win-Situation": alle Beteiligten sind Gewinner an dieser Aktion: Die Umwelt, die Firmen und die Caritas.

Jährlich fallen in Bayern 15 Mio. Tonerkartuschen an - also sicherlich eine lohnende Aufgabe diese Zahl zu reduzieren.

Herr Staatsminister Dr. Schnappauf, der der Aktion viel Erfolg wünschte, bedankte sich besonders bei Herrn Brandt, der sie sich für die Caritas sicherte und durch die bayern- und bundesweite Ausdehnung viele Caritasverbände davon profitieren würden.

Dank ging an Herrn Geschäftsführer Kohl von der Fa. Adler-Europe und an die Vertreter der Fa. Interseroh, Herrn Müller-Drexel und Herrn Glasmacher.

 presse4Herr Minister Schnappauf

 

 

Fa. Adler und Fa. Interseroh: Kooperationspartner der Caritas

Zur Eröffnung der Aktion "Aus leer mach mehr" kamen aus Italien der Geschäftsführer der Fa. Adler-Europe und aus Köln von Interseroh, Herr Müller-Drexel, Manager, sowie der Bereichsleiter Deutschland, Herr Glasmacher zur Eröffnung.Herr Kohl referierte den Zuhörern, unter ihnen Herr Herrmann, Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag, Herrn OBM Dr. Balleis, Frau Unruh, Leiterin der Abteilung Abfallwirtschaft der Stadt Erlangen, Herrn Dr. Jesch, stv. Leiter des Sachgebietes Abfallwirtschaft des Landkreises und Herrn Schwab, Umweltreferent der Erzdiözese Bamberg, über die Entstehungsgeschichte der Aktion, der Situation des Marktes für wieder verwendbare Druckerkartuschen und Druckerpatronen und er ging auch auf die spezielle Situation ein, da gerade in Erlangen die Aktion ihren Anfang genommen habe. Dies sei Herrn Brandt zu verdanken.Anwesend waren auch der Vorsitzende des Caritasverbandes, Pfr. Leo Meyer, der stv. Vorsitzende Siegfried Haas, sowie Frau Aue und Frau Kraus.Ebenso waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Mozartstraße bei der Feier mit anwesend.

Ziel ist es, so Herr Kohl, insgesamt ca. 70.000 Sammelboxstellplätze in Deutschland zu akquirieren. Das Ziel soll erreicht werden, in dem nun nach dem Beginn in Erlangen als nächstes die Diözese Augsburg daran teilnimmt und sich daran weitere bayerische Diözesen anschließen und dann das Ganze auf das Bundesgebiet ausgedehnt wird.Bei Erhöhung der Sammelquote von nun 15% auf 30% würde alleine schon einen Müllberg von 90.000 cbm Restmüll vermeiden.Herr Kohl sprach alle Funktionsträger an sich für diese Aktion stark zu machen. 

 

"Aus leer mach mehr"

INTERSEROH und Caritas Erlangen kooperieren bei Rücknahme von Druckerpatronen

Erlangen / Köln, 16. Juni 2005. "Aus leer mach mehr" kurz, knapp und präzise umreißt dieser Slogan, dass leere Tintenpatronen und Tonerkartuschen aus Druckern, Kopierern und Faxgeräten wertvoll sind und nicht auf den Müll gehören. Mit diesem Wahlspruch startete die Caritas presse5Erlangen in Anwesenheit des bayerischen Staatsministers für Umwelt Dr. Werner Schnappauf ihre neue Sammelaktion in Deutschland: In einem Gemeinschaftsprojekt mit der im österreichischen Hall (Tirol) ansässigen ADLER-Europe liefert INTERSEROH kostenlos Boxen an Unternehmen, die für die Caritas Leermodule sammeln.

Sind die Boxen voll, sorgt INTERSEROH für die Abholung, Sortierung, Säuberung und Weiterleitung der Tintenpatronen und Tonerkartuschen an Wiederbefüller. Die Caritas erhält für die Tintenpatronen und Druckerkartuschen eine Vergütung, mit der sie ausgewählte Projekte unterstützen kann. Schnappauf begrüßte die neue Aktion. Neben dem sozialen Aspekt sei sie ein Baustein im langfristigen Konzept der bayerischen Umweltpolitik, den Restmüll von derzeit 30 Prozent langfristig auf Null zu reduzieren.

Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der ISD INTERSEROH Dienstleistungs GmbH, sieht Erlangen als "Pilotregion". Ziel sei es, auch in anderen Regionen mit der Caritas zu kooperieren. Nach dem Vorbild erfolgreicher Public-Private-Partnerships wollen wir hier Verantwortung tragen, und zwar in sozialer wie auch ökologischer Hinsicht.“

v.l.n.r.: am Rednerpult, Herr Minister Dr. Schnappauf, Herr Brandt, Herr Kohl (Fa. Adler-Europe), Herr Müller-Drexel (Interseroh)

Weitere Informationen erhalten Sie bei:Michael Block, Leiter Unternehmenskommunikation INTERSEROH AG, Tel.: +49 (0) 22 03/91 47-264, Fax: +49 (0) 22 03/91 47-406, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Herausgeber:
INTERSEROH AG
Aktiengesellschaft zur Verwertung
von Sekundärrohstoffen
Unternehmenskommunikation
Stollwerckstraße 9a
D-51149 Köln
Tel.: +49 (0) 22 03/91 47-250
Fax: +49 (0) 22 03/91 47-406
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.interseroh.de

 

Kontakt

 
Caritasverband für die Stadt Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt/Aisch e.V., Caritas regio gemeinnützige GmbH
 
Mozartstraße 29, 91052 Erlangen
Telefon: 09131 / 88 56 0
Fax: 09131 / 88 56 10
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