40 jahre logoMit einem Geburtstagslied begrüßte das Team der Beratungsstelle die zahlreichen Gäste, unter anderem ehemalige Mitarbeiter der Beratungsstelle, Vertreter aus Presse und Politik und Kooperationspartner aus der psychosozialen Landschaft im Gemeindezentrum St. Otto in Herzogenaurach. Anhand der anschließenden Zeitreise durch diese 40 Jahre, garniert mit Musik und Familienbildern aus dieser Zeit konnten die Gäste die Entwicklung der Stelle nacherleben. Altlandrat Eberhard Irlinger und der langjährige Stellenleiter Herbert Schneider berichteten von den Anfangsjahren, ehe Alois Ott, Ute Zahlik und Simone Steiner als Mitarbeiter die Zeitreise bis in die Gegenwart fortsetzten. Mit ihren Perspektiven auf die Beratungsstelle und auf Familie bereicherten Dekan Kilian Kemmer, Heike Krahmer als Leitung des Jugendamtes und Renate Schroff als 2. Bürgermeisterin Herzogenaurachs die Feier.

Erzbischof Dr. Ludwig Schick - Fördermittel von der bischöflichen Stiftung „Kinderreich“

 

Lobbyarbeit für Kinderreiche

Es gibt nicht genug bezahlbaren Wohnraum. Dies war das Hauptproblem kinderreicher Familien, das beim Austausch von Erzbischof Dr. Ludwig Schick mit Beraterinnen und Beratern der Caritas zur Sprache kam. Die Begegnung fand in der Zentrale des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg statt. Anlass war die Übergabe von Fördergeldern, die die bischöfliche Stiftung „Kinderreich“ für Einzelfallhilfe und Projekte zur Verfügung stellt.
Es fehlen Sozialwohnungen und es werden insgesamt zu wenige Wohnungen errichtet, berichtete Ute Böhm von der Caritas Fürth. Und wenn gebaut werde, seien die Wohnungen meist zu teuer. Daher helfe die Caritas ihren Klienten bei der Wohnungssuche. Dabei engagiere sich auch ein Ehrenamtlicher.
Daher verwundert nicht, dass die Einzelfallhilfen der Stiftung, die über die Caritas-Beratungsstellen an Familien mit geringem Einkommen weitergegeben werden, diese gerade bei Wohnungseinrichtung und Haushaltsgeräten unterstützen. So kommt ein Zuschuss einer siebenköpfigen Familie aus Syrien zugute, die nach ihrem Auszug aus der Flüchtlingsunterkunft in einer spartanisch eingerichteten Wohnung lebt und Möbel und Haushaltsgegenstände benötigt. Einer Familie mit fünf Kindern wurde ein Wäschetrockner finanziert, weil es Probleme bereitete, im Winter die viele Wäsche an der Luft zu trocknen. Insgesamt bewilligte die Stiftung „Kinderreich“ 31 Anträge auf Einzelfallhilfe in einer Gesamthöhe von 25.250 Euro.

DSC 1425 web40 Jahre Erfahrung in der Pflege und Betreuung

Am 20. Oktober feierte das Roncallistift, das Pflegeheim der Caritas Erlangen sein 40-jähriges Bestehen. Um dieses Ereignis in einem besonderen Rahmen zu feiern, wurde die Kapelle hierfür generalsaniert und in einer Feierstunde wieder eröffnet.

Die Kapelle, das „Herzstück“ der Einrichtung, entspricht nun der modernsten Technik und bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern ein schönes Ambiente zum Verweilen, Beten und Zeit verbringen. Durch die Erneuerung nutzt die Kapelle eine ressourcenschonende LED-Beleuchtung. Mittels Einsatz modernster Computer- und Messtechnik sorgt die neue Lüftungsanlage für ein angenehmes Raumklima. Die EDV-Anlage wirft über einen fest installierten Beamer Projektionen, wie beispielsweise Liedtexte, für die Besucher an die Wand.

Am 4. DezemberDSC 1429 web lud die Caritas zum Tag der offenen Tür in die Tagespflege „St. Barbara“ nach Röttenbach ein. Die Einrichtung wird im Januar 2019 fertig gestellt, sodass die vielen Interessenten noch vor Eröffnung die Gelegenheit hatten um sich über das Angebot zu informieren und sich die neuen Räumlichkeiten auf der Bausteller anzusehen. Auch Hans Götz – 3. Bürgermeister und Behindertenbeauftragter sowie der Pfarrrer der Gemeinde waren anwesend und sprachen ihre Wünsche für "St. Barbara" aus.

Am Freitag, 21. September 2018 von 13:00-17:00 Uhr fand in der Fachklinik Herzogenaurach der Infotag "Leben mit Demenz in Stadt und Land" statt, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft "Leben mit Demenz in Erlangen", der Stadt Erlangen, dem Landkreis Erlangen-Höchstadt und der "Gesundheitsregionplus" des Landkreises und der Stadt

Eingeladen waren an Demenz Erkrankte, ihre Angehörigen und Begleitungen.

Vorträge zu verschiedenen Themen; z. B. Unterstützung, Begutachtung von Pflegebedürftigkeit oder demenzsensible Architekturen wurde angeboten. Auch die Caritas war mit einem Infostand vertreten und präsentiert ihr Angebot.