Aktionstag des Bündnis gegen Depression

alleebearb"Depression – was dann?" - Zu diesem Vortragstitel informierte Frau Dr. Massicot während des Aktionstages vergangenen Samstag über mögliche Ursachen und Symptome einer Depression sowie über deren Auswirkung auf die gesamte Familie und das soziale Umfeld des Erkrankten.

Über 100 aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer besuchten diesen und weitere Vorträge. Auch die Möglichkeit der Information und des Gesprächs an verschiedenen Ständen war gegeben.

In einem weiteren Vortrag gab Dr. Limmer, psychologischer Leiter in der Institutsambulanz der Uniklinik, Auskunft über Neuentwicklungen in der Verhaltens- Therapie von leicht bis schwer erkrankten Menschen. Dazu kamen Literaturtipps für Betroffene und Angehörige. Neue Therapierichtungen wie Achtsamkeitstherapie, Schematherapie oder ACT – Akzeptanz-Therapie wurden den Zuhörerinnen und Zuhörern inhaltlich erschlossen.

Einige der neuen Therapieverfahren werden auch von Therapeuten der Institutsambulanz angewendet.

Der nachmittägliche Trialog für Betroffene, Angehörige und Fachleute war mit ca. 30 Teilnehmern ausgebucht. Eine Mitarbeiterin von KISS Nürnberg moderierte die Runde und ermöglichte so einen fruchtbaren Austausch.

Die Gründung einer Angehörigengruppe für Menschen mit Depression wurde beschlossen. Das erste Treffen wird am Mittwoch, 03.12.14  von 19.00 – 20.30 Uhr im Haus Dreycedern stattfinden. Eine Anmeldung ist dazu nicht erforderlich.