Archiv 2015

DSC 0690Präfekt Georg Gänswein beim Fest-Auszug aus der StadtpfarrkircheDer Präfekt des päpstlichen Hauses von Papst Franziskus und der Privatsekretär des emeritierten Papstes Benedikt XVI., Georg Gänswein, wurde gestern von Dekan und Caritas-Vorsitzenden Kilian Kemmer und Bürgermeister Brehm in Höchstadt begrüßt.

Zu diesem feierlichen Anlass waren neben vielen interessierten Bürgern auch Vereine, Musikkapellen und Chöre erschienen, die den Festzug, ausgehend vom Stadttor über den Marktplatz hin zur Kirche, festlich umrahmten.

Um 18.00 Uhr feierte Georg Gänswein dann ein Pontifikalamt in der Höchstadter Stadtpfarrkirche.

Neben dem Organisten gestaltete eine Gruppe der Regensburger Domspatzen die Feier musikalisch. Am Altarraum der Kirche war das Bronzerelief ausgestellt, das das Profil von Papst Benedikt XVI. zeigt. Das Relief wird in Zukunft im Caritas-Anwesen in der Steinwegstraße 2 sein Zuhause haben.

Denn Ende 2012 beschloss der Vorstand des Caritasverbandes der Stadt Erlangen und des Landkreises Erlangen-Höchstadt unter dem damaligen Vorsitzenden Pfarrer Leo Mayer und seinem Geschäftsführer Johann Brandt, das neue Haus der Caritas nach Papst Benedikt XVI. zu benennen. Grund für die Widmung ist dessen erstes Rundschreiben mit dem Titel "Gott ist die Liebe", in dem der frühere Papst das Wirken des Wohlfahrtsverbandes Caritas als dritte Säule neben Liturgie und Verkündigung betonte.

Das Relief wurde zum Abschluss in der Kirche von Präfekt Gänswein gesegnet, bevor es dann gemeinsam direkt zum Caritas-Anwesen in der Steinwegstraße ging. Nach einer kurzen Rede von Caritas-Geschäftsführer Markus Beck über die Caritas-Einrichtungen und Dienste, die in diesem Haus angesiedelt sind und den Menschen vor Ort zugute kommen, enthüllte Georg Gänswein das am Haus neu angebrachte Schild. Darauf ist die Widmung des Hauses "Haus der Caritas - Papst Benedikt XVI." zu lesen.

Der Zug rund um Dekan, Bürgermeister und Präfekt setzte sich dann zum Marktplatz fort. Dort trug sich zum Abschluss des Abends Georg Gänswein in das Goldene Buch der Stadt ein. Er stand danach für die persönliche Begegnung zur Verfügung, die auch rege genutzt wurde.

 

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