Chronik

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Inhaltsverzeichnis

Die Chronik wird seit 2012 in unserem Archiv weitergeführt. Bitte klicken Sie dazu hier.

Übersicht über die vorhandene Chronik:

2012

2011

2010

2009

2008

2007

2006

2005

2004

2003

2002

2001

2000

1999

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1973

1972

2012

Am 1. Januar nimmt die Caritas regio gGmbH ihre Arbeit auf. Ab diesem Datum gehören das Roncallistift, das Haus Rafael, das Bernhard-Rüther-Haus, der Treff, Caritec und die Caritas-Boutique zur neuen Caritas regio gGmbH. Der restliche Verband besteht im Wesentlichen aus der Zentralverwaltung und den Beratungsdiensten wie Allgemeine Soziale Beratung, Erziehungs- Jugend- und Familienberatung, Sozialpsychiatrischer Dienst und dem Fundbüro. Damit ist der Caritasverband Träger von niederschwelligen und kostenfreien Beratungsangeboten, während die entgeltpflichtigen Tätigkeiten bei der Caritas regio gGmbH untergebracht sind.

Mit Wirkung des 17. Februar 2012 wird Herr Markus Beck, Personalleiter des Caritasverbandes und designierter Nachfolger der amtierenden Geschäftsführung, zum Prokuristen der Caritas regio gGmbH bestellt.

Am 29. Februar geht Herr Heribert Schneider nach mehr als 33jähriger Tätigkeit als Leiter der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle für den Landkreis Erlangen-Höchstadt in den Ruhestand. Seine Nachfolge übernimmt ab 1. April Frau Simone Steiner.

Dank der finanziellen Zusage der diözesanen Caritas können wieder mindestens drei Hilfstransporte in die Diözese Leitmeritz organisiert werden.

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2011

Der Vorstand erteilt im Februar einen Beratungsauftrag an eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, um die vorhandene Organisationsstruktur auf ihre Risiken hin zu überprüfen. Die Grundlage hierfür ist die Größe des Verbandes, die einem mittelständischen Unternehmen gleicht. Zeitgleich werden auf Diözesanebene ähnliche Überlegungen für den gesamten Caritasbereich vorgenommen. Diese sollen in einem Verbandsentwicklungsprozess ihren Niederschlag finden.

Am 1. April nimmt der Pflegestützpunkt in Bubenreuth, Birkenallee 60a, seinen Dienstbetrieb auf. Dank der ausgezeichneten Kooperation mit der Katholischen Kirchenstiftung und Herrn Pfr. Bambynek kann ein Mietvertrag für Räume im Bereich des Pfarrhauses abgeschlossen werden. Am 22. Mai findet im Rahmen eines Festgottesdienstes die Einweihung der Räume statt.

Am 13. Mai besucht eine 30köpfige Delegation aus der Partnerdiözese Leitmeritz den Caritasverband Erlangen.

Die Pflegesituation im Roncallistift soll durch einen Erweiterungsbau für 2 Aufenthaltsräume im 1. und 2. Stock des Pflegeheimes verbessert werden. Die Plankosten liegen bei 110.000 Euro. Die Realisierung ist für 2012 vorgesehen.

Zum 1. Juli werden die Sozialstationen in Ambulante Pflegedienste umbenannt, da sowohl in der Öffentlichkeit als auch im Pflegeversicherungsbereich nur von Ambulanten Pflegediensten geschrieben und gesprochen wird.

Ebenfalls ab 1. Juli wird seit vielen Jahren wieder mit Herrn Johann Brandt, ein Vertreter der Caritas, früheres Mitglied war Herr Helmut Anzeneder, dem Erlanger Stadtrat für die Wahlperiode bis 2014 angehören.

Am 12. Juli kommt der Vorstand zu seiner 250. Vorstandssitzung zusammen. Aus diesem Grunde besucht die gerade gewählte Bürgermeisterin der Stadt Erlangen, Frau Birgitt Aßmus, die Jubiläumssitzung und beglückwünscht den Verband für seine engagierte Arbeit zum Wohle der Erlanger Bevölkerung.

Die Pflegedienstleitungen von Erlangen, Herr Norbert Glöckner, Herzogenaurach, Herr Sven Engert, und Höchstadt/Aisch, Frau Irmgard Spindler, besuchen zusammen mit der Geschäftsführung eine Caritas-Einrichtung in Furth im Wald, die sehr erfolgreich die mobile Datenerfassung in der Ambulanten Pflege umgesetzt hat. Das Ergebnis dieser Fahrt wird durch die umgehende Anschaffung von über 30 mobilen Datenerfassungsgeräten eindrucksvoll wiedergegeben.

Der Caritasverband stellt durch eigene Analysen fest, dass er im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung aller Dienste und Einrichtungen, Kooperation mit den Pfarreien und den Ehrenamtlichen eine Stabsstelle etablieren muss. Im zweiten Halbjahr wird die Stelle besetzt.

Der Beratungsprozess durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft führt zum Beschluss, dass der Caritasverband im Sinne der Risikominimierung für Einrichtungen und Dienste eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung gründet. Am 24. August wird die „Caritas regio gGmbH“ durch Notarvertrag gegründet und zum Geschäftsführer wird Herr Johann Brandt, in Personalunion auch Geschäftsführender Vorstand des Caritasverbandes, bestellt.

Im Oktober beginnen die Bauarbeiten für das neue „Haus der Beratung und Pflege“ in Höchstadt, Steinwegstraße 2. Die Fertigstellung ist im Herbst 2012 geplant.

Im Jahr 2011 werden wieder 4 Hilfstransporte zur Caritas nach Leitmeritz durchgeführt. Die Organisation wird in Abstimmung mit der Zentrale des Verbandes durch das „unermüdliche Caritasmitglied und ehemaliges Vorstandsmitglied“ Frau Herta Aue zusammen mit den verschiedensten Pfarreien durchgeführt. Die Finanzierung der Transporte wird zu 75% von der diözesanen Caritas übernommen.

Die Fachakademie des DiCV erhält eine Mietvertragsverlängerung im Roncallistift bis 31.8.2013, mit einer Verlängerungsoption um fünf weitere Jahre.

Die in St. Sebald angebotenen Sprechstunden der Allgemeinen Sozialen Beratung werden wegen mangelnder Inanspruchnahme zum Ende des Jahres 2011 wieder eingestellt.

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2010

Im März 2010 übernimmt Herr Norbert Glöckner die Leitung der Sozialstation Erlangen-Bubenreuth.

Im Roncallistift wird die Generalsanierung der Großküche durchgeführt. Neben baulichen Sanierungsmaßnahmen und der kompletten Erneuerung der elektrischen Geräte, wird die komplette Essenszubereitung durch die Umstellung auf ein Tablettsystem auf einen modernen Standard gebracht. Die Kosten dieser Maßnahme, die von April bis September dauert, belaufen sich auf 450.000 Euro.

Aufgrund eines schweren Unfalls scheidet Herr Siegfried Huss, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes, zum 30. April 2010 aus dem Caritasverband Erlangen aus. Sein Nachfolger wird Herr Peter Dippold.

Im Juli scheidet der langjährige Leiter des Haus Rafael, Herr Joachim Dorweiler, aus dem Caritasverband Erlangen aus und geht in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Herr Reiner Gärber. Der Sozialpsychiatrische Dienst feiert am 26. September mit einem Festgottesdienst in Sankt Bonifaz sein 30jähriges Bestehen. Zugleich ist dieser Gottesdienst auch Auftakt zur Caritas-Herbstsammlung, die unter dem Motto steht: "Begegnung schenken".

In Sankt Sebald eröffnet die Caritas am 30. September eine Anlaufstelle für Ratsuchende aus der Pfarrei und der gesamten Erlanger Südstadt. Dieses Pilotprojekt der Caritas geschieht im Zusammenwirken mit der Kath. Kirchenstiftung Sankt Sebald und der Joseph-Stiftung. Die Stelle ist donnerstags von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr besetzt und bietet auch einen Seniorenmittagstisch an.

Im November 2010 bezieht die Ambulante Pflege für die Stadt Erlangen und den nördlichen und östlichen Landkreis ihr neues Domizil in Erlangen, Mozartstraße 29. Der Ambulante Pflegedienst ist nun in die Zentrale der Caritas integriert. Kurze Informationswege und eine zentrale Lage in der Stadt Erlangen sind positive Auswirkungen dieser Neuorganisation. Das bisherige Dienstgebäude in Bubenreuth dient noch bis Frühjahr 2011 als Unterkunft für diejenigen Pflegedienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die Bubenreuth und die Umgebung versorgen.

Ebenfalls im November kommt der Caritasverband seinem Wunsch nach Realisierung eines Neubaus in Höchstadt/Aisch für die Pflege und die Beratungsdienste näher. Mit der Katholischen Kirchenstiftung St. Georg in Höchstadt, unter Federführung von Herrn Dekan Kilian Kemmer, können die Eckpunkte für einen Erbpachtvertrag für das direkt am jetzigen Standort angrenzende Grundstück vereinbart werden. Ein Baubeginn ist für den Herbst 2011 geplant.

2009

Anfang 2009 werden durch eine Neuorganisation die Öffnungszeiten der Caritas-Boutique auf 5 Tage in der Woche sowohl vormittags und nachmittags ausgedehnt. Damit kann dem vielfachen Wunsch von Sachspendenbringern und von Besuchern der Boutique Rechnung getragen werden. Die Caritas-Boutique in der Mozartstraße ist ein unverzichtbares Angebot der Caritas.

Der Altenheimtrakt des Roncallistiftes wird nach der kompletten Umwidmung in ein Pflegeheim umgebaut. Ein Wohlfühlbad und eine neu geschaffene Pflegestation im 3. Stock im Haupthaus, ehemaliger Altenheimtrakt, sind die ersten Neuerungen in diesem Bereich. Neue Fußbodenbeläge, eine pflegegerechte Bestuhlung, die Ausstattung mit neuen Rufanlagen und die Anpassung von Brandschutzmaßnahmen runden die Investitionen in diesem Bereich ab. Besonderes Augenmerk bei der Ausstattung wird auf die Belegung von zwei Stockwerken für dementiell erkrankte Menschen gelegt. Dieses Vorhaben wird von der Stadt Erlangen im Jahr 2009 mit 20.00 Euro unterstützt. Für 2010 sind weitere 20.000 Euro städtischer Zuschuss vorgesehen.

Der Wechsel der Fachakademie in die Trägerschaft des Diözesancaritasverbandes Bamberg findet mit der Personalübernahme zum 1.1.2009 und zum 31.7.2009 mit der kompletten Betriebsübernahme seinen Abschluss. Die Fachakademie behält ihren Namen bei und bleibt bis längstens 31.8.2011 im Mietverhältnis mit dem Caritasverband im Roncallistift.

Nach dem Ausscheiden des Leiters der Sozialstation Erlangen-Bubenreuth, Herr Wolfgang Lambert, zum 30. Juni 2009 übernimmt Herr Rainer Kühn kommissarisch die Leitung.

Das Projekt „In der Heimat wohnen“ in Sankt Sebald, das von der Sozialstation und der Allgemeine Soziale Beratung unterstützt wird, wird am 10. Juli 2009 durch Hr. Hochw. Herrn Erzbischof Dr. Ludwig Schick eingeweiht. Erzbischof Schick besucht auch den Infostand der Caritas in St. Sebald und versucht sein Glück beim Drehen des „Caritas-Glücksrades“.

Die Kooperation der Erlanger Caritas mit der Waldkrankenhaus St. Marien gGmbH und der Marienhospital gGmbh findet in der Öffentlichkeit große Beachtung. Diese hat zwei sachliche Gründe: Erstens müssen beide gGmbHs einem Spitzenverband angehören – das geht nur über eine korporative Mitgliedschaft beim örtlichen Caritasverband und zweitens gibt es ein starkes Interesse für eine Zusammenarbeit im Bereich der Pflege, die die beiden Geschäftsführer Brütting und Brandt vereinbarten.

Die von Erlangen ausgehende Sammelaktion mit der „CaritasBox“ bringt der Deutschen Caritas bisher einen Erlös von ca. 300.000 Euro.

2008

Zum 1. Januar 2008 übernimmt Herr Peter Reil die Leitung des Roncallistifts.

Die Öffentlichkeit wird durch einen Antrag der Fa. Siemens, eine Verbindungsstraße auf ihrem Betriebsgelände zur Anbindung an 2 Parkhäuser bauen zu wollen, die eine Anbindung über die Hammerbacherstraße haben sollen, aufgeschreckt. Der Caritasverband sieht in dieser Straße eine Gefährdung seines Standortes, da die Lärmbeeinträchtigung, die im Maximum bis fast 4.500 Fahrzeugbewegungen werktäglich gehen kann, die Lebensqualität der Pflegeheimbewohner des Roncallistiftes schädigt. Damit einhergehend schädigt diese Maßnahme den Ruf des Roncallistiftes, da dieses mit seiner absolut ruhigen Waldrandlage gegenüber anderen Heimen einen wesentlichen Standortvorteil verlieren würde. Nachdem die Stadtverwaltung und die politischen Gremien uns nicht unterstützen wollen und Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen am 1. April eine erfolglose Protest- und Unterschriftsaktion durchführen, gibt es für uns keine andere Möglichkeit, als Klage beim Verwaltungsgericht in Ansbach zu erheben. Ein Baustopp wird bis zur Verhandlung im November erreicht. Dort wird im Rahmen eines Vergleiches für die Caritas ein akzeptables Ergebnis erzielt, das dem Schutz des Roncallistiftes gerecht wird - ohne, dass der Caritas vorgeworfen werden kann, dass sie wirtschaftsfeindlich agiert hätte.

Der Startschuss für das diözesanweite Projekt „In der Heimat wohnen“ wird für Sankt Sebald gegeben. Ein seniorengerechter Appartementbau wird durch die Josef-Stiftung erbaut und die Caritas-Sozialstation und die Allgemeine Soziale Beratung werden dort bei Bedarf direkt ihre Dienste erbringen.

Die Sozialstation in Höchstadt beginnt ab Mitte September in Höchstadt ein Projekt der Tagesbetreuung für Pflegebedürftige bzw. für dementiell Erkrankte. Unter Führung von Frau Irmgard Spindler, Leiterin der Sozialstation Höchstadt, wird „Der Besondere Tag“ kreiert. Dienstags wird dieser Personenkreis ab 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr im Haus Sankt Hildegund in Höchstadt betreut. Die Pfarrei stellt hierfür ihre Räume zur Verfügung.

Anlässlich des 30jährigen Bestehens des Roncallistiftes wird am 2. Dezember in Anwesenheit des neu ernannten 1. Vorsitzenden des Diözesancaritasverbandes, Edgar Hagel, ein Festgottesdienst mit anschließendem Stehempfang gefeiert.

Das Bernhard-Rüther-Haus, Langzeitwohnheim für psychisch Kranke, nun in Erlangen-Dechsendorf beheimatet, kann auf 25 Jahre Bestehen zurückblicken. Am 30. September kommt eigens Bezirkstagspräsident Herr Richard Bartsch, um im Rahmen seiner Festrede der Caritas für diese Einrichtung zu danken und zu loben. Große Anerkennung spricht er der langjährigen Leitung, Frau Irma Eschenbacher und ihrem Team, aus.

Nach 30 Jahren im Vorstand bzw. als Beisitzerin scheidet Frau Herta Aue aus dem Gremium aus. Die Neuwahl des Vorstandes ergibt im BGB-Vorstand keine Änderung. Ebenso nicht bei den weiteren Vorstandsmitgliedern – Frau Aue wird durch Frau Jeanette Exner ersetzt.

2007

Im Mai 2007 kann die kirchliche Segnung des neu erbauten Haus Rafael vorgenommen werden. Die kirchliche Weihe nimmt Weihbischof Werner Radspieler vor, der wie Herr Diözesancaritasdirektor Öhlein, Herr Bürgermeister Lohwasser und die Festgäste nur lobende Worte für das gelungene Gebäude im Toscanastil finden. 24 Personen, die psychisch krank sind und auch teilweise noch mit einer Suchtkrankheit zu tun haben, haben nun ein neues Zuhause gefunden.

In Kooperation mit der Realschule am Europakanal in Erlangen wird ein Projekt mit der Bezeichnung FSSJ, Freiwilliges Soziales Schuljahr, begonnen. Die Caritas möchte damit jungen Menschen die Chance geben, ehrenamtlich zu arbeiten und dafür ein Zeugnis zu erhalten, das sie dann ihrer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz beifügen können. Somit erhalten sie mögliche Vorteile bei einer Personalauswahl.

Zum 20jährigen Bestehen der Schuldnerberatung der Caritas kommen Herr Landrat Irlinger und Herr Bürgermeister Lohwasser. Die Stadt Erlangen und der Landkreis fördern seit Anbeginn die Beratung finanziell. Mehr als 9.000 Menschen aus der Stadt Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt haben diese Beratungsstelle in dieser Zeit in Anspruch genommen. Im vergangenen Jahr haben alleine die Schuldnerberatung ca. 500 Personen aufgesucht - Tendenz steigend.

Die Hilfstransporte nach Rumänien oder nach Tschechien können nur durch die tatkräftige Mithilfe der Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Der „Motor“ für diese Transporte ist Frau Herta Aue. "Sie verdiene eine hohe Anerkennung für ihr Engagement, da sie immer wieder Geld und Hilfsgüter besorgt und damit einen wertvollen Beitrag für die Caritas leistet“, so der Vorsitzende Pfr. Leo Meyer in einer persönlichen Würdigung von Frau Aue. Da Frau Aue immer wieder auf ihre Helferinnen und Helfer verweist, ohne die sie wiederum nichts unternehmen kann - wird vom Verband aus Dankbarkeit für alle eine mehrtägige Reise nach Dresden und ein Zusammentreffen mit Vertretern aus der Diözese Leitmeritz organisiert und bezuschusst.

Eine Flutkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes betrifft in unserer Region besonders Bubenreuth und Baiersdorf. Der Caritas werden binnen kurzer Zeit über 130.000 Euro als Spendengelder zur Verfügung gestellt, die über den Landkreis als Soforthilfen und über die beteiligten Pfarreien und Gemeinden entsprechend den Schadenssummen an Geschädigte ausbezahlt werden. Auch hier zeigt sich die gute Kooperation aller externen Stellen mit der Caritas vor Ort.

Zum 1. Oktober 2007 wird das Roncallistift, aufgrund der ständig zunehmenden Anzahl von Pflegeplätzen im Altenheimbereich von der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassen in Bayern und des Bezirkes Mittelfranken zu einem kompletten Pflegeheim mit eingestreuten Rüstigenplätzen und Kurzzeitpflegeplätzen umgewidmet. Die notwendigen Umbaumaßnahmen sind wie folgt in der Realisierung: Die Etage im Altenheim, Haupthaus, wird in eine Pflegestation umgewandelt, damit dort die über das Haupthaus verstreuten Pflegebedürftigen zentral und besser versorgt werden können. Die wachsende Anzahl Pflegebedürftiger wird binnen weniger Jahre zu einem absoluten Rückgang auf evtl. noch 10 - 20 Altenheimplätze von ehemals 86 führen.

Die Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung feiert im Herbst ihr 30jähriges Bestehen. Dem Festgottesdienst in Sankt Magdalena in Herzogenaurach schließt sich ein kleiner Festakt im Pfarrzentrum an. Landrat Irlinger würdigt die bzw. „seine“ EB und lässt erkennen, dass aufgrund der gestiegenen Inanspruchnahme die von Caritas-Seite geforderte Stellenaufstockung wohlwollend begutachtet werden wird.

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2006

Besonderen Grund zu feiern hat der Caritasverband Anfang 2006, da Geschäftsführer Johann Brandt nun seit über 25 Jahren den Verband erfolgreich führt und er in Anerkennung seiner vielseitigen Tätigkeiten im sozialen Bereich den Ehrenbrief für soziale Verdienste der Stadt Erlangen durch Herrn Oberbürgermeister Dr. Balleis überreicht bekommt. Weihbischof Radspieler spricht nicht nur beim Festgottesdienst, sondern auch später in der Feierstunde, den großen Dank der Erzdiözese für die erbrachten Leistungen aus.

Im April 2006 übernimmt Frau Anita Sattler die Leitung des Roncallistiftes.

Angesichts der guten Erfahrungen bei der hauswirtschaftlichen Betreuung des Roncallistiftes durch die Firma Dorfner, Nürnberg, wird zum 1. Juli das Küchenmanagement des Roncallistiftes an die Firma „Dorfner Menü“ abgegeben. Mit dieser Kooperation werden sowohl fachliche Standards für die Speisenversorgung durch eine anerkannt kompetente Firma geboten und eine erhebliche Reduzierung eigener Verwaltungstätigkeiten für die Lebensmittelbeschaffung und deren Abrechnung wird erzielt.

Die in 2005 begonnene Tonerkartuschen Sammelaktion „Aus leer mach mehr“ ergibt über Erlangen hinaus bereits mehr als 10.000 Sammelstellen. Der Deutsche Caritasverband in Freiburg übernimmt die Aktion und die Werbung für die „CaritasBox“, da die Verwendung des Caritas-Logo bundesweit nur durch den Deutschen Caritasverband genutzt werden darf.

2005

Der Standort „Hammerbacherstraße 11“ wird in diesem Jahr noch um die Adresse „Hammerbacherstraße 9a“ ergänzt. Auf dieser neuen Grundstücksparzelle wird der Ersatzbau für das Haus Rafael vorgenommen werden. Von der Kirchenstiftung Sankt Sebald kann ein bisheriges Erbpachtgrundstück für das neue Haus Rafael mit 24-Appartements erworben werden. Damit kann nach jahrelangen Bemühungen endlich der Grundstein für das 2,5 Millionen teure Projekt gelegt werden.

Die Sozialstation Höchstadt/Aisch feiert im April ihr 25jähriges Jubiläum mit diversen Festvorträgen und einem Festgottesdienst in Höchstadt. Dekan Kilian Kemmer zelebriert den Jubiläumsgottesdienst.

Der Sozialpsychiatrische Dienst gibt seinen Standort in der Südlichen Stadtmauerstraße auf und zieht in den 3. Stock des Hauses Kirchlicher Dienste. Dadurch können Mietkosten eingespart werden.

Das Jahr 2005 ist auch eine Zäsur in der Erlanger Gemeinschaftshilfe, die kurz vor der 250ten Erlanger Bergkirchweih ohne Glückshafenbetreiber da steht. In der Erlanger Gemeinschaftshilfe sind AWO, BRK, Diakonie, Stadt Erlangen und die Caritas zusammengeschlossen. Herr Brandt übernimmt, unterstützt von Frau und Tochter, die Koordination und organisiert den Glückshafenbetrieb. Die Mühen lohnen sich und als der Hochw. Herr Erzbischof Dr. Ludwig Schick zusammen mit Herrn Bürgermeister Gerd Lohwasser zugunsten der Erlanger Gemeinschaftshilfe Lose auf dem Berg verkauft, ist es klar, dass die Caritas den Glückshafenbetrieb weiter übernehmen wird. Frau Kunigunde Brandt ist nun für die Caritas und die EGH die „Bergkirchweihbeauftragte“.

Zum 1. Juli wird in einer kleinen Feierstunde in der Thalermühle die Kooperation von Haus Rafael, Bernhard-Rüther-Haus und Treff zum Zwecke einer gemeinsamen Arbeitstherapie unter dem Dach CARITEC besiegelt. In CARITEC werden gemeinsam Arbeits- und Zuverdienstmöglichkeiten oder rehabilitative Arbeitsinhalte angeboten. Die Presse berichtet sehr positiv über diese neue Art von Zusammenarbeit. Für die Einrichtungen bedeutet diese Kooperation einerseits eine Leistungssteigerung hinsichtlich ihres Angebotes für psychisch Kranke und Behinderte und andererseits eine Kosteneinsparung, da mittelfristig Personalkosten reduziert werden.

Der rote Faden, dass Gutes Tun auch mit der Erschließung immer neuer Geldquellen zu tun hat, zeigt sich in der Aktion „Aus leer mach mehr“. Begründer dieser Aktion in Deutschland ist der Geschäftsführer des hiesigen Caritasverbandes. Diese Sammelaktion von leeren Farbpatronen und Tonerkartuschen wird in einer Feierstunde der Öffentlichkeit vorgestellt und gestartet. Die Anwesenheit von Umweltminister Dr. Werner Schnappauf, Landtags CSU-Fraktionsvorsitzenden Joachim Herrmann und OBM Dr. Siegfried Balleis zur Eröffnung der deutschlandweiten Aktion bestätigt die Wichtigkeit und Richtigkeit der Aktion. Die Caritas erhält pro gefüllten Sammelkarton eine Prämie für ihre soziale Arbeit.

Die Vernetzung der Allgemeinen Sozialen Beratung von Erlangen aus in die Außenberatungsstellen Höchstadt, Herzogenaurach und Eckental; die Zusammenarbeit mit den Kommunen und des Landkreises, die Initiierung von Projekten für Alleinerziehende, Trauergruppenarbeit oder Gesprächskreise für pflegende Angehörige und dazu noch die Angebote von Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung, machen diese Einrichtung zu einer gefragten Adresse gemacht. Für die Kommunen und den Landkreis ist sie schlechthin „Die Beratungsstelle“. Die Verteilung der Kosten auf mehrere Schultern, einst vom Diözesancaritasverband verboten, stellt sich als die heute einzig sinnvolle Lösung dar, da mit dem Rückgang der Kirchensteuereinnahmen keine dieser Einrichtungen gefährdet ist. 90% der Außenberatungsstellen werden von Kommunen und vom Landkreis getragenen. Im Jahr 2005 suchen über 1.000 Personen die Beratungsstellen der Erlanger Caritas auf.

2004

Die Sozialstationen bringen seit Frühjahr noch ein zusätzliches Leistungsangebot hervor: „Tagespflege mobil“. Mit diesem neuen Service können Menschen ihre Angehörigen zu Hause über mehrere Stunden pflegerisch betreuen lassen. Mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird dieses Angebot kostengünstig angeboten und auch in Anspruch genommen.

Zum 1. Juli wird die Sozialstation Erlangen Süd/Bruck räumlich nach Bubenreuth eingegliedert. Der Pflegestützpunkt im Roncallistift bleibt erhalten. Von Bubenreuth aus wird nun die gesamte ambulante Pflege für die Stadt Erlangen und den nordwestlichen Landkreis geleitet.

Trauergruppen in Höchstadt und Bubenreuth sind auch ein Ausdruck von Caritas in der Gemeinde. In enger Zusammenarbeit mit Pfr. Teuchgräber von Bubenreuth konnte in Kooperation mit der Allgemeinen Sozialen Beratung ein Konzept entwickelt werden, das nun über unser gesamtes Einzugsgebiet hin angeboten wird.

Eine Kooperation mit dem Hospizverein Herzogenaurach und der Sozialstation Herzogenaurach wird abgeschlossen.

Beim Heinrichsfest, das in diesem Jahr thematisch überwiegend von unserer Region gestaltet wird, stellt der Caritasverband Erlangen schwerpunktmäßig die Beratungsarbeit dar. Die Ehrenamtlichen stellen die vernetzte Caritasarbeit über die Caritasbeauftragten im Dekanat Erlangen dar und ein weiteres Thema bilden die Hilfstransporte nach Tschechien und Rumänien. Der Besuch des Erzbischofs an den Erlanger Informationstafeln wird sehr gut aufgenommen.

In den Räumen des früheren spanischen Zentrums kann nun im ebenerdigen Haupteingangsbereich eine Caritas-Boutique und im ehemaligen Kleidershop im Keller ein Caritas-Basar errichtet werden. Bürgermeisterin Dr. Preuß nimmt die offizielle Inbetriebnahme vor.

2003

Die Außenanlagen des Roncallistiftes werden komplett erneuert und der Innenhof neu gestaltet. Zugleich werden die Aufzüge generalsaniert und neue Kabinen in Betrieb genommen. Dank moderner Elektronik kann nun eine höhere Personenbeförderungsleistung erzielt werden. Im Bereich der Energieeinsparung wird die Heizungsanlage mit einem Kostenaufwand von 250.000 Euro auf den neuesten technischen Stand gebracht.

Die Fachakademie benötigt aufgrund kultusministerieller Vorgaben ein weiteres Klassenzimmer. Dafür wird der freigewordene Friseursalon im Eingangsbereich umgebaut und für die Studierenden zur Verfügung gestellt.

Eine Besonderheit in der Wohlfahrtshistorie ist erstmals die Insolvenz eines Wohlfahrtsverbandes (ASB) in der Region. Der Caritasverband übernimmt die ambulant versorgten Patienten in der Region Herzogenaurach und Höchstadt/Aisch, insgesamt über 50 zu Pflegende, durch seine Sozialstationen. Zusätzlich wird auch das notwendige Personal des ASB neu eingestellt, die allesamt ihren Arbeitsplatz verloren hätten.

Im Juli wird eine Satzungsänderung durchgeführt, die die Satzung nun an die Größe des Verbandes und seiner Strukturen angleicht. Der siebenköpfige Vorstand wird durch einen dreiköpfigen Vorstand gem. BGB ersetzt. Diese sind nun Herr Pfr. Leo Meyer, Vorsitzender, Herr Siegfried Haas, stv. Vorsitzender, und Herr Johann Brandt, Geschäftsführer. Dazu kommen noch bis zu 4 Beisitzer: Frau Herta Aue, Frau Helga Lang, Frau Uta Krauß und Frau Edith Scherbel.

In Kürze: Das 10jährige Bestehen der Sozialstation in Bubenreuth, die Zusammenstellung von Hilfstransporten nach Rumänien und nach Tschechien, das 25jährige Bestehen der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle in Herzogenaurach und das 30jährige Bestehen der Fachakademie sind weitere markante Punkte des Jahres 2003.

Beim Besuch unseres neuen Erzbischofs Prof. Dr. Ludwig Schick am 16. Juli erlebt er die Arbeit der Caritas hautnah, da er beim Rundgang im Haus auch die Kleiderkammer der Caritas im Keller besucht. Im anschließenden Gespräch mit dem Vorstand würdigt der Erzbischof die wichtige Arbeit der Caritas vor Ort.

2002

Die Sozialstation Bubenreuth wird zum 1. April unter die Leitung von Herrn Wolfgang Lambert gestellt, der bereits schon die Leitung der Sozialstation Erlangen-Süd/Bruck inne hat. Das Haus Rafael, Übergangseinrichtung für Menschen mit psychischer Erkrankung, feiert am 11. April seinen 25. Geburtstag. Zahlreiche Ehrengäste und "Ehemalige" geben sich die Ehre. Pater Vetter und Frau Bergner, die Initiatoren dieser Einrichtung werden durch Herrn Joachim Dorweiler, dem Leiter des Hauses Rafael unter großem Beifall begrüßt. Die viel beachtete Festansprache hielt Prof. Dr. Dr. Dörner. Der Caritasverband stellt am 11. April, zeitgleich mit dem Jubiläum des Hauses Rafael, den Antrag bei der Stadt Erlangen auf Erwerb eines Grundstückes im Röthelheimparks, um dort in einem Gebäudekomplex das Haus Rafael, den Sozialpsychiatrischen Dienst, die Tagesstätte "Treff" und die Arbeitstherapie unterzubringen. Mit der Planung ist das Architekturbüro von Prof. Haid, Nürnberg, beauftragt. Der "Treff", Tagesstätte für psychisch Kranke und Behinderte, feiert am 7. Mai sein 10jähriges Bestehen. Geschäftsführer Johann Brandt wird in die Vertreterversammlung des Deutschen Caritasverbandes gewählt. Vorstandsmitglied Herta Aue und Geschäftsführer Johann Brandt nehmen eine Einladung zum 150jährigen Bestehen der Maria-Ward-Schwestern an und besuchen in der Zeit vom 12. bis 21. Mai die Schwestern in Rumänien.

2001

Mit dem Erlös eines Benefizkonzertes in der Adventszeit des vergangenen Jahres in Herzogenaurach kann der Lions-Club 13.500 DM zur Finanzierung eines Rettungswagens für das Krankenhaus in Barticesti (Rumänien, Diözese Iasi) beitragen. Die Außenfassadensanierung des Roncallistiftes wird mit einem Kostenaufwand von 1.500.000 DM in der Zeit von April bis Oktober durchgeführt. Architekt Findeiss, Hemhofen, zeichnet sich dafür verantwortlich. Die Sozialstation Erlangen-Bruck zieht in freigewordene Räume des Roncallistiftes, ehemalige Hausmeisterwohnung, ein und nennt sich nun "Sozialstation Erlangen-Süd/Bruck". Das Jahresthema "Einsamkeit" wird durch eine zweitägige Aktion in der Erlanger Innenstadt der Bevölkerung durch Informationsstände nähergebracht. Bürgermeister Gerd Lohwasser und Geschäftsführer Johann Brandt eröffnen die Caritas-Aktion. Der Caritasverband erhält im Sommer Besuch aus Rumänien. Die Provinzoberin der Maria-Ward-Schwestern aus Rumänien (Sitz in Bukarest) Sr. Hildegard Acsany und Sr. Gudula Bonell berichten über ihre Situation vor Ort. Für die Hilfstransporte der Caritas, die unter Leitung von Vorstandsmitglied Frau Herta Aue immer wieder organsiert werden, kam großer Dank an alle Spender und Helfer. Im Hintergrund der Caritas sorgt Geschäftsführer Brandt für die finanzielle und organisatorische Abwicklung. Im Jahr 2001 werden Transporte nach Bukarest und Iasi in Rumänien sowie nach Tschechien in die Diözese Leitmeritz durchgeführt. Die Caritasjahresrechnung 2000, so in der Mitgliederversammlung vom 17. Juli, schließt mit einer Höhe von 19,7 Mio. DM ab. Der verabschiedete Haushalt beläuft sich für das Jahr 2001 auf 19 Mio. DM.

Am 22. September findet in Sankt Bonifaz ein zentraler Gottesdienst als Auftakt zur Caritas-Herbstsammlung statt. Prof. Dr. Otmar Fuchs hält die Festansprache, deren Inhalt sich stark auf die schrecklichen Ereignisse vom 11. September bezieht. Im Anschluss an den Gottesdienst erhält Herr Landrat Franz Krug für seine Verdienste um die Caritas die Lorenz-Werthmann-Medaille verliehen. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Caritasverbandes werden durch seine Exzellenz Erzbischof Dr. Karl Braun für ihre "Helferstruktur" als "wegweisendes Modell für die Caritas der Gemeinde" ausgezeichnet. Die Ehrung, die auch mit einem Geldpreis dotiert ist, nehmen Frau Aue und Frau Maydt entgegen. Frau Herta Aue, langjährige Vorsitzende der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Caritasverbandes gibt ihr Amt an Frau Betty Mayd aus Herzogenaurach ab.

Herr Ulrich Prümmer tritt am 1. Oktober 2001 die Nachfolge von Herrn Alois Hummel an, der das Roncallistift seit 1987 geleitet hat.

2000

Zum 1.3. übernimmt Herr Andreas Fellmoser die Leitung der Tagesstätte für psychisch Kranke und Behinderte "Treff" in der Bissingerstraße, die bisher Herr Reinhold Hagel inne hat. Mit zwei Aktionen, im Frühjahr in der Erlanger Fußgängerzone, im Herbst am Herzogenauracher Marktplatz, macht die Allgemeine Soziale Beratung auf das Jahresthema der Caritas "... und die Armen" aufmerksam. Das Roncallistift schließt erfolgreich seine Teilnahme am DiCV-Qualitätsmanagement ab. In der Mitgliederversammlung vom 18. Juli werden Herr Pfr. Meyer als Vorsitzender, Herr Haas als stv. Vorsitzender, Frau Aue, Frau Krauß und Frau Lang als weitere Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Die Ordensschwestern, Sr. Pankratia für Sozialstation Höchstadt und Sr. Margot für Sozialstation Bubenreuth verlassen nach langjähriger Tätigkeit in der ambulanten Alten- und Krankenpflege den Caritasverband. Der Integrationsbetrieb für psychisch Kranke und Behinderte CARITEC gibt sein Tätigkeitsfeld an die Fa. CONNTEC ab und stellt ab dem 1. Oktober, in der Thalermühle 1, Arbeitstherapie- und Zuverdienstarbeitsplätze für psychisch Kranke und Behinderte zur Verfügung. Der Caritasverband ist ab dem November im Internet vertreten. Seine Adresse lautet: www.caritas-erlangen.de Die Ausschreibung für die Sanierung der Außenfassade des Roncallistiftes wird abgeschlossen und die Arbeiten vergeben, die im Frühjahr 2001 beginnen sollen. Der Umfang der Hilfsgütertransporte nach Rumänien und die Partnerdiözese Leitmeritz erreicht in diesem Jahr seinen Spitzenwert. Es werden 4 Transporte in die Diözese lasi, 1 Transport zu den Maria-Ward-Schwestern nach Bukarest und 7 Transporte in die Partnerdiözese Leitmeritz in Tschechien geschickt. In einer Festsitzung des Vorstandes im Dezember werden die Vorstandsmitglieder Frau Uta Krauß mit der Ehrennadel in Silber, der stv. Vorsitzende, Herr Siegfried Haas und der Geschäftsführer, Herr Johann Brandt, mit der Ehrennadel in Gold des Deutschen Caritasverbandes ausgezeichnet.

1999

Frau Edith Scherbel übernimmt zum 1.4.1999 die Leitung der Allgemeinen Sozialen Beratung und der angeschlossenen Fachdienste. Zum gleichen Zeitpunkt wird sie beratendes Mitglied im Vorstand des Caritasverbandes Erlangen.

Der Caritasverband erhält die staatliche Anerkennung als "geeignete Stelle zur Durchführung der Insolvenzberatung".
Die Außenstelle Eckental der Allgemeinen Sozialen Beratungsstelle nimmt ihren Betrieb auf.
Die Sozialstation und die Außenstelle der Allgemeinen Sozialen Beratungsstelle in Herzogenaurach ziehen in neue Räumlichkeiten in der Erlanger Str. 14 in Herzogenaurach ein.
Frau Aue und Herr Brandt nehmen an der Bischofsweihe von Generalvikar Perca in der Diözese Iasi in Rumänien teil, besuchen die Maria-Ward-Schwestern in Bukarest und überzeugen sich von der Notwendigkeit weiterer Hilfsgütertransporte.

1998

Vom Vorstand wird die Renovierung der Außenfassade des Roncallistifts mit geschätzten Kosten von 1,5 Mio DM beschlossen. Das Roncallistift nimmt am diözesanen Modell "Qualitätsmanagement" teil.

Im Haus Rafael wird mit dem PC-Bereich ein neuer Arbeitstherapiebereich eröffnet.

1997

Im April verstirbt Pfr. Ferdinand Böhmer, Vorsitzender des Caritasverbandes.

Vorstandsmitglied Herta Aue erhält für ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Bei der Neuwahl des Vorstandes des Caritasverbandes wird Pfr. Leo Meyer zum Vorsitzenden gewählt.

Der Caritasverband für die Stadt Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt/Aisch feiert sein 25-jähriges Jubiläum.

1996

Nach zweijährigem Probelauf im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme wird in Herzogenaurach eine Außenstelle der Sozialen Beratung eingerichtet.

Der "Wäschedienst" als neues Serviceangebot des Caritasverbandes nimmt seine Tätigkeit auf.

Die seit Jahren unzulänglich untergebrachte Sozialstation in Höchstadt/Aisch kann in einem Neubau angemietete Räume beziehen.

1995

Der Caritasverband übernimmt das städtische Fundbüro, eine bisher einmalige Regelung in Deutschland.

1994

Im Keller der Sozialstation Bubenreuth-Erlangen wird ein Zentrales Pflegehilfsmittellager eingerichtet.

Das Möbellager im Keller des Hauses Kirchlicher Dienste wird aufgegeben und statt dessen ein "Sozial-Kleidershop" eingerichtet.

1993

In Bubenreuth wird der Neubau der Sozialstation Bubenreuth-Erlangen fertiggestellt und bezogen.

1992

Der Sozialpädagoge Franz-Josef Sabel-Pützschler tritt die Nachfolge für Karen Golombek als Leiter der Allgemeinen Sozialen Beratungsstelle an.

Als letztes Glied der Betreuungskette für psychisch Kranke wird in der Bissingerstraße die Tagesstätte "Treff" eröffnet.

1991

Der für 1,9 Mio. DM erstellte Neubau des Bernhard-Rüther-Hauses in Dechsendorf bietet für 17 psychisch Kranke moderne Einzelappartments. Der bisherige Standort in Rathsberg wird verkauft.

Der Selbsthilfebetrieb, 1995 umbenannt in CARITEC, der 25 psychisch Behinderten Arbeitsplätze bietet, zieht in renovierte Räume in der Thalermühle 1 um.

1990

Für die bisher bei den Sozialstationen angegliederten Familienpflegerinnen wird eine eigene Familienpflegestation gegründet.

1988

Der Caritasverband erhält einen direkten Anschluss an das kirchliche Rechenzentrum in Eichstätt.

1987

Im Rahmen der Sozialen Beratungsstelle wird eine eigene Schuldnerberatung eingerichtet.

Im neu erbauten "Haus Kirchlicher Dienste" in der Mozartstraße 29 können im 1. Stock die eigenen Räume für Geschäftsstelle und Soziale Beratungsstelle bezogen werden.

Die Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle erhält ihr für 710.000 DM errichtetes neues Haus in der Anna-Herrmann-Str. 3, Herzogenaurach.

Herr Alois Hummel übernimmt im September die Leitung des Roncallistiftes.

1986

Die Soziale Beratungsstelle bietet in Zusammenarbeit mit der Erziehungsberatung und dem Malteser-Hilfsdienst den ersten Geburtsvorbereitungskurs an, dem wegen der großen Nachfrage weitere folgen.

Der Caritasverband nimmt die Betreuung der Asylbewerber im Landkreis auf.

1985

Der Selbsthilfebetrieb Caritec (Cari hier für Caritas, tec hier für Technik) für 16 arbeitslose psychisch Behinderte nimmt in der Bissingerstraße 32 die Arbeit auf.

Der Caritas-Helferkreis Bruck erhält den Sozialpreis der Bayerischen Landesstiftung in Höhe von 10.000 DM.

1983

Der Caritasverband übernimmt die Betreuung der Spätaussiedler im Übergangswohnheim in Herzogenaurach.

Das von der Stadt Erlangen aufgegebene Altenheim in Rathsberg wird als Langzeitwohnheim für psychisch Kranke eingerichtet und erhält den Namen "Bernhard-Rüther-Haus". Pater Bernhard Rüther, der dem Orden des hl. Kamillus angehörte, kam 1947 zum Deutschen Caritasverband und übernahm das Referat für Krankenfürsorge. Mehrere Jahre war er im Zentralvorstand des Deutschen Caritasverbandes und hatte u.a. die Geschäftsführung des Katholischen Krankenhausverbandes inne. Er war Mitglied in zahlreichen Ausschüssen und Gremien, die sich mit der Betreuung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung befassten. Mit großem Einfühlungsvermögen wandte er sich dem einzelnen Menschen zu, der seine Hilfe suchte.

1982

Der Malteser-Hilfsdienst nimmt die Verteilung des "Essens auf Rädern" auf, das in der Küche des Roncallistifts zubereitet wird.

1981

Der Ambulante sozialpflegerische Dienst nimmt als Vorläufer der Sozialstation in Erlangen-Bruck seine Arbeit auf.

Am 23. Juli findet die 100. Vorstandssitzung des Caritasverbandes statt.

Der Sozialpsychiatrische Dienst bezieht neue Räume in der Südlichen Stadtmauerstraße.

Zum 1. November wird Frau Irma Eschenbacher zur Leitung des "Langzeitwohnheims für psychisch Kranke" in Rathsberg bestellt.

1980

Der Diplom-Betriebswirt Johann Brandt wird Geschäftsführer des Caritasverbandes.

Der Ambulante sozialpflegerische Dienst, ab 1981 in Sozialstation umbenannt, nimmt in Höchstadt/Aisch seinen Dienst auf.

In der Mozartstraße wird ein Sozialpsychiatrischer Dienst eingerichtet.

1979

Die Sozialstation Herzogenaurach nimmt in der Hinteren Gasse 28 ihren Dienst auf.

Die Beratung in Schwangerschaftskonfliktfällen wird einmal wöchentlich angeboten.

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1978

In Herzogenaurach nimmt die Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle für den Landkreis Erlangen-Höchstadt/Aisch ihre Arbeit auf.

Zum Schuljahresbeginn kann die Fachakademie ihre eigenen Räume im 9. Stock des Roncallistifts beziehen.

Am 1. Oktober erfolgt in Anwesenheit von Ministerpräsident Alfons Goppel die feierliche Segnung des Roncallistifts durch den Bamberger Erzbischof Dr. Kredel.

1976

Die bisherige Kreiscaritasstelle wird als Soziale Beratungsstelle in den Caritasverband eingegliedert.

Prälat Dr. Kredel legt als Caritasreferent im Erzbischöflichen Ordinariat den Grundstein für das Roncallistift.

Das Haus Rafael in Büchenbach wird als Übergangseinrichtung für psychisch Kranke in Betrieb genommen. Die Leitung übernimmt Frau Bergner.

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1975

Die Fachakademie erhält als kirchliche Schule die staatliche Anerkennung, die zunächst wegen der gleichzeitigen Errichtung einer Fachakademie in Höchstadt/Aisch nicht erteilt werden sollte. Damit bekommt sie auch staatliche Lehrpersonalzuschüsse.

Anläßlich des ersten "Tages des ausländischen Arbeitnehmers" wird in der Mozartstraße ein "Spanisches Zentrum" eröffnet, wo die rund 400 im Erlanger Raum ansässigen Spanier kulturelle und gesellige Aktivitäten entfalten können.

Die Baugrube für das Altenwohn- und Pflegeheim wird ausgehoben, das nach dem Familiennamen von Papst Johannes XXIII., Roncallistift benannt wird.

1973

Der Sozialarbeiter Winfried Schäfer wird neuer Leiter der Kreiscaritasstelle.

In St. Sebald wird ein erster Altenhilfekurs durchgeführt.

Die Fachakademie für Sozialpädagogik nimmt unter der Leitung von StD Ernst Uhl mit 24 Studierenden in den Räumen des Pfarrzentrums Hl. Kreuz in der Langfeldstraße 36 den Unterricht auf.

1972

Der Caritasverbandes als Trägerverband für soziale Einrichtungen in der Stadt Erlangen und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt wird gegründet. Es folgt der Beginn der Dezentralisierung im Diözesancaritasverband. In der nächsten Zeit entstehen 14 Stadt- und Kreiscaritasverbände.

Um dem Mangel an Plätzen zur Unterbringung alter Menschen abzuhelfen, wird mit den Vorarbeiten für den Bau eines Altenzentrums begonnen. Architekt Becker erhält den Auftrag zur Planung. Die Gründung einer Fachschule für Sozialpädagogik wird ins Auge gefasst. Es gilt, geeignete Räume für eine vorläufige Unterbringung zu finden.